Fragen und Antworten / Beratung bei Trennung

Was ist psychologische Beratung?
Hilft psychologische Beratung?
Hilft Online Beratung?

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Hilft psychologische Beratung wirklich?
Hilft Onlineberatung wirklich?
Was ist psychologische Beratung?
Was ist Psychotherapie?
Was ist Gestaltberatung?
Was ist der Unterschied zwischen psychologischer Beratung und Psychotherapie?
Was darf der psychologische Berater nicht?
Hilft psychologische Beratung wirklich?

Ganz allgemein gesagt: Ja.
Falls die Beratung nicht hilft, kann das viele Gründe haben.
Die wichtigste Voraussetzung für eine Beratung ist eine stimmige, vertrauensvolle und von Respekt und Wertschätzung getragene Beziehung zwischen Berater und Klient.
Prüfen Sie daher in aller Ruhe, ob Sie diese Basis spüren oder nicht.

Hilft Onlineberatung wirklich?

Online einkaufen wie z.B. Bücher, Musik, Schuhe und Reisen, ist längst schon alltäglich geworden.
Das Internet hat sich in den letzten Jahren in viele Richtungen weiterentwickelt.
Die Wirksamkeit psychologischer Interventionen per Internet ist mittlerweile durch viele hochwertige internationale Studien eindrucksvoll belegt.
Diese Studien zeigen, dass Menschen von professionellen Online-Hilfen bei der Bewältigung ihrer psychischen Probleme profitieren können.
Bei weiterem Interesse, suchen Sie bitte selbst mit Suchbegriffen wie z.B. “Studien zur Onlineberatung” mit den geläufigen Suchmaschinen im Internet.

Was ist psychologische Beratung?

Psychologische Beratung hilft Ratsuchenden bei Problemen
– mit sich selbst
– mit dem (Ehe)Partner / der (Ehe)Partnerin
– in der Familie und Lebensgemeinschaft sowie
– im sozialen, privaten oder beruflichen Umfeld.

Die Beratung hat vorrangig eine konkrete Situation und die Lösung eines konkreten Problems im Mittelpunkt.
Das Ziel ist die Prävention, die Entwicklung und Erhaltung der mentalen Gesundheit.

Was ist Psychotherapie?

Die Psychotherapie hat den Menschen in seinem Verhältnis zu sich selbst und zu seinem Umfeld im Mittelpunkt.
Das Ziel ist die Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns, die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen und eine Veränderung der Grundstruktur eines Individuums.

Was ist Gestaltberatung?

Gestaltberatung ist eine Form der psychologischen Beratung, Sie ist keine Psychotherapie, auch wenn sie im Einzelfall Theorien und Methoden aus der Gestalttherapie im Kontext der Beratung anwendet.

Was ist der Unterschied zwischen psychologischer Beratung und Psychotherapie?

Ein wesentlicher Unterschied ist die Ebene der emotionalen Tiefung.
Beratung arbeitet auf der Ebene (1-3) Psychotherapie auf den Ebenen (1-4):
1) Ebene der Reflexion (Gedanken Vorstellungen)
2) Starke Gefühle und bildhafte Erinnerungen
3) Erlebnisintensität mit Einschränkung der rationalen Kontrolle.
4) In der Psychotherapie findet die Arbeit auch auf der Ebene der autonomen Körperreaktionen statt, mit völliger Ausschaltung der rationalen Kontrolle.

Ein weiter wesentlicher Unterschied ist:
Bei der Beratung werden eher unterstützende Verfahren,
bei der Therapie werden eher deutende, aufdeckende und verhaltensändernde Verfahren, angewendet.

Was darf der psychologische Berater nicht?

Eine Rechtsberatung sowie eine Psychotherapie kann und darf der psychologische Berater nicht anbieten.

Eine Abrechnung mit der Krankenkasse führt der psychologische Berater nicht durch.

Menschen die an einer psychischen und Verhaltensstörung nach ICD-10 leiden, kann und darf der psychologische Berater nicht beraten.

Falls Sie akute Selbstmordgedanken haben oder unter starken körperlichen Beschwerden leiden, rufen Sie BITTE direkt den Notruf an!
Bundesweite Notfallnummern sind zu jeder Tag- und Nachtzeit zu erreichen. Tel. 110 oder 112.

Als selbstständig tätiger psychologischer Berater gehöre ich zur Gruppe der „freien beratenden Berufe“. Durch meine Mitgliedschaft im Berufsfachverband VfP e.V. (Verband freier Psychotherapeuten und Psychologischer Berater) ist eine institutionell-qualitative Anbindung der Praxis gegeben.
Die professionelle psychologische Beratung ist ein spezieller Bereich im Kontext der psychologischen Dienstleistung am Menschen. 
Sie ist keine Psychotherapie, auch wenn sie im Einzelfall Theorien und Methoden aus der Psychotherapie im Kontext der Beratung anwendet. 
Es handelt sich um eine psychologisch beratende Tätigkeit außerhalb der Heilkunde. Diese ist somit nach dem Psychotherapeutengesetz nicht genehmigungs- oder überwachungspflichtig, denn psychologische Tätigkeit, die die Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben, gehören nicht zur Ausübung von Psychotherapie (PsychThG §1 Berufsausübung, Abs.3).

Gibt es eine gesetzliche geregelte Ausbildung zum psychologischen Berater?
Kann man die psychologische Beratung von der Steuer absetzen?
Können Kosten für eine psychologische Beratung übernommen werden?
Hat der Berater eine Schweigepflicht?
Wie lange dauert die Beratung?
Wie läuft die Beratung ab?
Gibt es eine gesetzliche geregelte Ausbildung zum psychologischen Berater?

Mit meiner vierjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung am Symbolon-Institut für Gestalttherapie e.V. habe ich die Qualifikation zum Gestaltberater erlangt.
Eine gesetzlich geschützte Bezeichnung und einen gesetzlich geregelten Ausbildungsstandard “Psychologischer Berater” gibt es jedoch bisher nicht.

Als zum 1.1.1999 das Psychotherapeutengesetz in Kraft trat, wurde die Berufsbezeichnung “Psychologische Beratung” klarer legitimiert (durch die Abgrenzung zur Heilkunde).
Im § 1, letzter Satz des Psychotherapeutengesetzes wird klar definiert, dass “Beratung bei der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte außerhalb der Heilkunde” liegt.

Kann man die psychologische Beratung von der Steuer absetzen?

Sie können im Rahmen ihrer Steuererklärung die psychologische Beratung als außergewöhnliche Belastung angeben.
Fordern Sie eine Rechnung/Quittung von mir an, falls Sie dies wünschen.

Können Kosten für eine psychologische Beratung übernommen werden?

Diese Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen, da es sich bei der psychologischen Beratung nicht um eine Heilbehandlung handelt.

Hat der Berater eine Schweigepflicht?

Mit zunehmender Vertrautheit sprechen meine Klienten sehr offen und tief über Ihr Erleben. Mein Gegenüber erkennt manches über sich und sein Leben.

Meine Schweigepflicht als psychologischer Berater garantiert Ihnen, dass nichts, was während der Beratung ausgetauscht wird, an Dritte weitergegeben wird.

Für alle schriftlichen, telefonischen und persönlichen Kontakte, können Sie von mir auf Wunsch eine schriftliche Schweigepflichtserklärung erhalten.

Wie lange dauert die Beratung?

Die Dauer der Beratung hängt natürlich davon ab, was Sie jetzt brauchen und wünschen.
Die Beratung ist individuell und jeder Mensch ist unterschiedlich.

Manche Klienten wünschen sich erst mal nur ein Telefonat.
Manchmal wird der gewünschte Beratungsumfang erst im Lauf der ersten Beratung deutlich.
Meist ergibt sich die Beratungsdauer selbst durch die Themen, die da sind.
Nach 3 – 5 Beratungen fühlen sich einige Klienten in Ihrer Situation schon gut beraten.
Auch größere zeitliche Abstände zwischen den einzelnen Telefonberatungen, z.B. 1 x monatlich, sind denkbar.

Eins ist klar:
Die Beratung soll Ihnen möglichst rasch helfen.
Und ein guter Berater ist auch der, der sich wieder überflüssig macht.

Wenn Sie einmal den Entschluss gefasst haben, sich beraten zu lassen werden wir sicherlich auch ein bisschen Zeit brauchen, damit die Beratung Ihnen kurzfristig und auch nachhaltig hilft.
Psychologische Beratung setzt auch gegen den Trend der Schnelllebigkeit, sie arbeitet mit der Methode der Entschleunigung, denn ein Aspekt der Beratung ist, uns als Menschen wieder Zeit nehmen für das Wesentliche in unserem Leben.
Am Schluss jeder Beratungseinheit frage ich Sie, ob Sie eine nächste Beratung wünschen. Die Dauer der Beratung bestimmen Sie.

Wie läuft die Beratung ab?

Sie schreiben mir eine E-Mail oder rufen mich an.

Unser erster Kontakt ist für unsere Absprache, welches Thema im Vordergrund steht und wann und wie Sie die Beratung wünschen.

Rückfragen von mir oder eine Anfrage von mir per E-Mail zu Ihrer Person und ihrer äußeren Situation zählen selbstverständlich noch nicht zur Beratung.
z.B.: Wie lange waren Sie mit Ihrem (Ehe)Partner / Ihrer (Ehe)Partnerin zusammen? Gibt es (gemeinsame) Kinder?

 

Bei der E-Mail Beratung
können Sie sofort anfangen zu berichten.
Sie schreiben sich etwas von der Seele. Mit der Suche nach Worten und Formulierungen bringen Sie Ihr Inneres zum Ausdruck und Geschriebenes können Sie mehrmals lesen.

Meine Antwort erhalten Sie zeitnah. Mein Blick von außen kann Ihnen helfen.
Sie erhalten meine Aufmerksamkeit, Verständnis und Anregungen.
Durch ihre Mitteilung kann ich mit meiner Antwort an dem teilnehmen, was Sie beschäftigt und belastet. Das kann Sie bereits ein wenig erleichtern.

 

Bei einer telefonischen Beratung
rufe ich Sie zum Termin an (mit der von Ihnen angegebenen Festnetznummer)
oder Sie rufen mich zum Termin an (mit der von mir mitgeteilten Festnetznummer).

Ich bin für Sie da, lasse Sie erst mal erzählen und frage nach.
Wir sprechen gemeinsam über das, was gerade dringlich ist, was Ihnen unter den Nägeln brennt oder Ihnen auf den Magen schlägt.

 

Bei einer persönlichen Beratung
treffen wir uns zum Termin in meinen Beratungsräumen oder an dem von Ihnen vorgeschlagenen Ort.

Ich mach mich gern auf den Weg zu Ihnen und berate Sie gerne dort, wo Sie sich wohl und sicher fühlen.

Sie sind herzlich eingeladen zu mir zu kommen.
Ich spreche gern mit Ihnen in meinem Beratungsraum.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass Ich eine Beratung erst nach Geldeingang tätige.
Die notwendigen Daten zur Zahlung teile ich Ihnen im Zuge des Erstkontakts mit.

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